GRIOT
AGENCY EVENTS PROMOTION




OUMOU SY


BIOGRAPHIE OUMOU SY

MODE MADE IN AFRICA
Oumou Sy copyright Thomas Dorn Griot GmbH
Oumou Sy vereint Haute Couture und soziales Engagement in ihrer Person und ihrem Werk. Geboren wurde sie in Podor, am Rand des  Flusses Sénégal. Heute lebt und arbeitet sie im Herzen der Medina, dem "Arme-Leute-Viertel" der Millionenstadt Dakar. Dakar ist eines der wichtigsten Zentren der afrikanischen Textilindustrie. Getragen wird dieser Wirtschaftszweig überwiegend von Frauen, die, anders als in Europa, das Geschehen dominieren. In der Hauptstadt des Senegals arbeiten rund 3000 verschiedene Modeschöpfer und Designer.

Hier befinden sich die Ateliers von Oumou Sy, ihre Werkstätten und Schulen, in denen sie ihre Schülerinnen und Schüler in traditionellen und modernen Techniken ihres Handwerks unterrichtet. Und von hier startete Oumou Sy - Autodidaktin und Analphabetin -  eine Karriere, die nicht nur in Afrika ihres gleichen sucht.

Neben ihren zahlreichen Modenschauen in afrikanischen Ländern präsentierte Oumou Sy ihre Kollektionen u.a. auf der Expo 2000, dem Markusplatz in Venedig, dem Millenium Dome in London, am Broadway in New York, im Louvre in Paris und auf der Altamoda in Rom. Oumou Sy lehrte als Gast an den Hochschulen der Künste in Dakar, Mailand und Genf. Sie gründete ihre eigenen  Ausbildungsstätten, die Mode- und Designschule "Leydi" und "Macsy", eine Schule für Models und Mannequins. Beide Einrichtungen wurden vielfach ausgezeichnet. Oumou Sy eröffnete in Dakar mit dem "Metissacana", das erste Internet Café Westafrikas und gründete eine Initiative, die sich um den Anschluss mehrerer Hundert Dörfer des Senegals an das Internet bemüht. Oumou Sy rief den "Karneval von Dakar" ins Leben, eine Parade, die mit achtzig Wagen, tausend kostümierten Personen, Tänzern und Musikern, Pferden und vielem mehr, durch die Straßen zieht. Für diese bunte und vielfältige Parade, die vom historischen Erbe des Kontinents geprägt ist, entwarf Oumou Sy eine Kollektion afrikanischer Königsgewänder, die wegen ihrer Einzigartigkeit große Beachtung fand. Ihre Popularität gewann Oumou Sy auch durch ihre Zusammenarbeit mit Künstlern der Musik-, Film- und Theaterszene. U.a. trägt der bekannte senegalesische Sänger Youssou N'Dour ihre Mode. Für ihren herausragenden Beitrag und ihr Engagement beim Aufbau von lokalen, nationalen und internationalen Infrastrukturen für afrikanisches Modedesign wurde Oumou Sy mit dem "Prince Claus Award" ausgezeichnet. In Deutschland widmeten ihr das GEO Magazin, Brigitte, das Lufthansa Magazin, Arte, SAT1, ARD und ZDF zum Teil ausführliche Beiträge. Oumou Sy wird zu Recht als bekannteste Modeschöpferin Afrikas bezeichnet. Durch ihre künstlerischen und wirtschaftlichen Erfolge und ihr soziales Engagement wird sie als eine Botschafterin des positiven Afrikas angesehen. Tatsächlich sind die Arbeitsbedingungen für Oumou Sy aber nach wie vor schwierig:

MODE MADE IN AFRICA

Afrika hat von der Globalisierung kaum profitiert, ist aber umgekehrt in erheblichem Umfang von ihren negativen Auswirkungen betroffen. Obwohl die Textilindustrie in Afrika immer mehr Bedeutung erlangt, wird nach wie vor überwiegend für den heimischen Markt produziert. Hinzu kommt, dass längst nicht alle Afrikaner sich die heimische Mode leisten können. Mit ihrem neuesten Projekt und der Werbung für das Label "Made in Africa" möchte Oumou Sy entscheidende Impulse zur Veränderung dieser Situation geben. Ihr Ziel ist es, Entwicklung und Mode miteinander zu verbinden, indem sie Mode auch in Afrika maschinell und kostengün-stig herstellt. Auf diese Weise möchte sie ihren Beitrag dazu leisten, den afrikanischen Kontinent in die inter-nationale ökonomische Entwicklung einzugliedern. Pluspunkte wie lebendige Traditionen und Kreativität im Bereich der Mode, werden aus Sicht von Oumou Sy von Afrikanern zu wenig genutzt. Mit ihrem aktuellen Projekt soll die vielfältige Identität des Kontinents unter Beweis gestellt werden. Oumou Sy hofft auf diese Wiese, weitere Arbeitsplätze zu schaffen. Konkret ist die Schaffung von mehr als 300 Arbeitsplätzen für Frauen vorgesehen. Neue Technologien sollen eingesetzt werden, um eigene Konfektionsware zu wettbewerbsfähigen Preisen herstellen zu können und sich gegenüber "Second Hand" Kleidungsimporten zu bewähren. Mit "Made in Africa" und Kleidung "aus erster Hand" sollen der afrikanische Markt und die Exportkapazitäten wachsen. Lokale Ressourcen wie Rohstoffe, das Kulturerbe, das Wissen und die Kreativität erfahren ihre Wertschätzung und werden zum eigenen Vorteil genutzt.







GG



GRIOT GmbH
GUT HORST 7 * 24601 STOLPE
MAIL * HOME

iot griot griot griot griot griot griot griot griot griot
 griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot
griot griot griot griot griot griot griot griot griot griotgriot
griot griot griot griot griot griot griot griot griotgriot griot griot gr

 griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot
griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot griot griotgriot griot griot griot griot griot griot griot griot griot
HUGH MASEKELA * REBECCA MALOPE * BUSI MHLONGO * SHABALALA RHYTHM * GCINA MHLOPHE * SAM TSHABALA ACOUSTIC * OUMOU SY * DECLAN DE BARRA * IZALINE CALISTER * MACIRÉ SYLLA * ANSATÁCIA AZEVEDO HUGH MASEKELA * REBECCA MALOPE * BUSI MHLONGO * SHABALALA RHYTHM * GCINA MHLOPHE * SAM TSHABALA ACOUSTIC * OUMOU SY * DECLAN DE BARRA * IZALINE CALISTER * MACIRÉ SYLLA * ANSATÁCIA AZEVEDO
HUGH MASEKELA * REBECCA MALOPE * BUSI MHLONGO * SHABALALA RHYTHM * GCINA MHLOPHE * SAM TSHABALA ACOUSTIC * OUMOU SY * DECLAN DE BARRA * IZALINE CALISTER * MACIRÉ SYLLA * ANSATÁCIA AZEVEDO
HUGH MASEKELA * REBECCA MALOPE * BUSI MHLONGO * SHABALALA RHYTHM * GCINA MHLOPHE * SAM TSHABALA ACOUSTIC * OUMOU SY * DECLAN DE BARRA * IZALINE CALISTER * MACIRÉ SYLLA * ANSATÁCIA AZEVEDO